Sidney Lanier

(1842-1881 / Macon / Georgia)

An Frau Nannette Falk-Auerbach. - Poem by Sidney Lanier

Als du im Saal mit deiner himmlischen Kunst
Beethoven zeigst, und seinem Willen nach
Mit den zehn Fingern fuehrst der Leute Gunst,
Zehn Zungen sagen was der Meister sprach.
Schauend dich an, ich seh', dass nicht allein
Du sitzest: jetzt herab die Toene ziehn
Beethovens Geist: er steht bei dir, ganz rein:
Fuer dich mit Vaters Stolz sein' Augen gluehn:
Er sagt, "Ich hoerte dich aus Himmelsluft,
Die kommt ja naeher, wo ein Kuenstler spielt:
Mein Kind (ich sagte) mich zur Erde ruft:
Ja, weil mein Arm kein Kind im Leben hielt,
Gott hat mir dich nach meinem Tod gegeben,
Nannette, Tochter! dich, mein zweites Leben!"


Comments about An Frau Nannette Falk-Auerbach. by Sidney Lanier

  • Rookie - 178 Points Brian Jani (4/29/2014 4:45:00 AM)

    I like this poem, it's quite good (Report) Reply

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Poem Submitted: Tuesday, December 31, 2002



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