Wolfgang Steinmann


Vom Traum Ein Traum - Poem by Wolfgang Steinmann

Nimm diesen Kuss auf deine Lider hin!
Geben will ich doch mein Wort
Da ich nun gehe fort –
Ihr glaubt (und es ist wahr)
Dass ein Traum mein Leben war.
Doch wenn Hoffnung ist entschwunden
Ob bei Nacht, bei Tagesstunden
Ob in Wahrheit oder Wahn
Ist der Verlust geringer dann?
Alles was wir wähnen, schaun
Ist vom Traume nur ein Traum.

Mitten im Gebraus’ ich steh’
An der sturm-gepeitschten See
Und ich halt’ in meiner Hand
Körner von dem gold’nen Sand –
In die Tiefe – Kleine Steine! –
Rinnen sie von ganz alleine,
Und ich weine – und ich weine!
Oh Gott, dass ich doch fände
Ein’ festen Halt der Hände!
Oh Gott, könnt ich behüten
Sie von der Wellen Wüten!
Ist alles was wir wahren, schaun
Nur vom Traum ein andrer Traum?

(Nach E. A. Poe: A Dream Within A Dream)

This is a translation of the poem A Dream Within A Dream by Edgar Allan Poe

Topic(s) of this poem: dream


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Poem Submitted: Sunday, March 8, 2015

Poem Edited: Sunday, March 8, 2015


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