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Es kommt im Leben oefters so dass man sich schliesslich wundert, warum so manches Waterloo uns auf dem Weg nach Hundert den Knueppel in die Speichen schmeisst, wohl um so zu verhindern dass Uebermut uns oefter beisst man sieht es schon bei Kindern.
Im jungen Alter fuehlt man sich dem groebsten Krieg gewachsen, so mancher lebt als Wueterich in Thueringen und Sachsen.
Von allen Seiten hoert man dann den Rat um alt zu werden, doch sieht man was die Menschheit kann dann bleibt man bei den Pferden, denn sie, obwohl grosskoepfig und tiefgruebelnd in Gedanken sind lustig, munter und gesund bis sie dann kurz erkranken.
Sie klagen nicht und gehen schnell ins Valhalla der Pferde, begleitet lange von Gebell der Hunde auf der Erde. Wir Menschen aber glauben kaum an einen solchen Segen das Himmelreich sei nur ein Traum und sicher ist's deswegen dass wir uns fuenfzig Jahre lang ergoetzen und erquicken, um dann (nun wird uns angst und bang) mit grossen ernsten Blicken
die naechsten Jahre ueberseh'n. Wir planen unser Essen wir nehmen Pillen und wir steh'n frueh morgens und wir messen, Blutzucker und den roten Druck wir stell'n uns auf die Waage, der Onkel Doktor sagt ' na guck, hier gibt es nur die Frage ob Ihre Gene muede sind und ob sie richtig schlafen.'
Die Gene hat man schon als Kind doch abends kommt mit Schafen (dem Zaehlen, Augen dabei zu) der Schlummer schnell herbei und morgens schliesslich, in der Fruh' gibt es ein Fruehstuecksei.
Und auf dem Toast, es sollte sein Vollkorn, da streicht man Butter, laesst frische Luft zum Fenster rein ich denk' an uns're Mutter.
Ein boeser Fall, der Knochen bricht doch kann man heutzutage viel tun, das konnt' man frueher nicht denn das war eine Plage.
'In Ihrem Alter, ' sagte man, 'da heilt sowas nur traege' und allzuoft da griff man dann zur grossen Knochensaege.
Die Aerzte nehmen aber nun den grossen treuen Hammer, und lange Naegel (muss man tun) denn waere es ein Jammer, wenn man die Naegel rosten liess (sie zierten einst Hufeisen) heut' sind die Pferde auf der Wies' bald darfst Du wieder reisen.
Du fragst Dich nun warum denn ich, was ist der Sinn der Sache, und fragst Du (wenn auch zoegernd) mich dann rate ich Dir: LACHE, es wird ja alles wieder gut nur sollst Du es erfahren.
Es gibt nur Einen der dies tut und in gehobenen Jahren da wird der Uebeltaeter frech, er hasst die Menschen alle er guckt Dich an, sagt 'Knoche, brech', schon spuckt er Gift und Galle.
Es gibt ihn, diesen Teufel, ja, der Pfarrer wird nicht luegen, der Mensch sagt sich, naja, naja man sollte sich schon fuegen, denn die Natur oft launisch ist der Blitz trifft manchen Frommen, und kraeht der Gockel auf dem Mist dann ist der Tag gekommen.
So siehst Du hier den neuen Tag, beginnt die Heilungsphase, das Schicksal bringt Dir was es mag, vielleicht 'ne schoene Vase, gefuellt mit Rosen, rosarot und manchen andren Pflanzen, bald bist Du raus aus Deiner Not, dann kannst Du wieder tanzen.
Ich wuensche dass wir dieses Jahr mal wieder zuenftig essen, bei Muttern schmeckt's doch wunderbar das kann man nicht vergessen. Und scheint die Sonne lassen wir die Luft zum Fenster rein. Und prosten Staropramen Bier dem alten Normannstein.
Herbert Nehrlich
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