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Du wirst mir schwer, zu schwer, mein Kind. Doch ist es Deine Kammer, Dein Zuhaus. Im Herzen trag ich mehr noch und es weht der Wind doch bitt' ich Dich, geh' in die Welt hinaus.
Ich selbst war immer stolz und hielt die Gotteshand, doch hat ein Leben voll von Lust und Gier mir nun vergaellt den Himmel und das Schwabenland, ich glaube allen Menschen nur nicht mir.
Zerschlagen ist der Spiegel und die Truemmer liegen da, mein Antlitz ist Substanz der schwarzen Seele, ich bitte Dich, nun geh! Vielleicht nach Norden, Kanada? Ich schweige nun, mit Traenen in der Kehle.
Frag nicht, mein Kind, das Schicksal hat ein Harfenspiel bereit, im Herzen schluchzt das kleine Woertchen ACH, und wenn es still wird in dem Kaemmerchen, dann ist es fuer uns Zeit, Auferstehung ist fuer mich ein Offenbach.
Herbert Nehrlich
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