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Wer heut' noch eine Mutter hat der kann Dir was erzaehlen. Der Zeiger auf dem Zifferblatt zeigt Dir man kann nicht waehlen.
Es gibt wohl sicher keine Frau die nicht die Seele traegt, vom Abendrot zum Morgengrau, das Herz das sie gepraegt,
als eine Mutter, auch die Deine, sie sorgt sich stets um Dich, und wenn am Grab ich steh und weine dann daemmert es fuer mich,
es koennte sein dass ich erst dann die Dinge ganz verstehe, bin selbst auch schon ein alter Mann, weiss heute wo ich stehe.
So hoffe ich dass alle Goetter, die darueber entscheiden, noch viele Jahre, trotz der Spoetter (man sollte sie vermeiden) ,
ihr geben und Gesundheit auch, damit sie es geniesse. Bis dann, dereinst nach altem Brauch ich selbst Dein Grab begiesse.
So zum Geburtstag wuenschen wir vom fernen, warmen Sueden, 'ne schoene Feier und ein Bier, sollst nicht zu schnell ermueden.
Vielleicht ein Stueckchen bester Torte, mit Sahne oben druff, und von uns allen liebe Worte, mach die Geschenke uff.
Ich waere gern dabei, glaub' mir, denn feiern tu ich gerne, doch vorerst senden alle Dir Glueckwuensche aus der Ferne.
Nun nimm den ersten Teil nicht schwer von diesem Kleingedichtchen, denn gute Stimmung wuenschen sehr wir alle und Dein Wichtchen.
Herbert Nehrlich
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